Archiv

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  • 2019/01/15

    3D Voxel Printing (3DVP) funktioneller Zementstoffe

    neu Voxel Printing

    Simulation und Realisierung der Fertigung von Bauteilen aus hydraulischen Bindemitteln in einem Pulverbett-Verfahren auf Grundlage von Open-Source-Technologien

    Praxistaugliche additive Herstellungsmethoden für Beton, wie das Concrete Crafting, genügen bislang nicht den Anforderungen an Sichtqualität oder eines filigranen Bauteildesigns. Außerdem fehlt es den Verfahren an der Möglichkeit Stahlbewehrung in den Beton zu implementieren. Im Rahmen eines vorläufigen DFG-Projekts wird dem wissenschaftlichen Verständnis der komplexen Beziehung zwischen Designentwurf, Materialkomposition, Prozessparametern und Produktqualität eins 3DVP für Beton nachgegangen. Hierbei wird für eine möglichst große Felixbilität hinsichtlich der Bindemittelauswahl und Festlegung von Prozessparametern für spätere Simulationen auf zwei verschiedene Open-Source-Printer zurückgegriffen…

  • 2017/11/01

    Kooperationsprojekt: Entwicklung einer Geopolymer Rezeptur zur Produktion von Kaltkeramik Produkten

    Nachhaltigere Herstellung durch Einsparen des Brennprozesses

    Das WiB entwickelt für einen Projektpartner eine Geopolymer Rezeptur, die zur Produktion von sogenannten Kaltkeramik Produkten eingesetzt werden soll. Durch den Einsatz reaktiver Tone in Kombination mit alkalischer Aktivatorlösungen ergibt sich ein Bindemittelleim, der bei Raumtemperatur erhärtet. Dadurch kann auf den energieintensiven Brennprozess der frisch geformten Rohlinge verzichtet werden, der bei der klassischen Produktion von Keramikprodukten nicht vermeidbar ist.

  • 2018/01/01

    ZIM: Waschschlamm als alternativer Rohstoff für leichte poröse Materialien durch neue Herstellungsverfahren

    Blähgranulat aus Waschschlamm

    Kooperationsprojekt mit der Firma Sehring Beton GmbH & Co. KG zur Herstellung eines neuartigen Blähgranulates

    Das von der Aif geförderte Kooperationsprojekt zwischen dem Institut für Werkstoffe im Bauwesen (WiB) und der Firma Sehring Beton GmbH & Co. KG hat zum Ziel, aus Waschschlamm der Sand- und Kiesproduktion hochwertige Blähgranulate herzustellen. Der Vorteil dieser diffusionsdichten Blähgranulate liegt zum einen in deren Zusammensetzung, da Waschschlamm als bisher nicht genutzter Abfallstoff den Hauptteil der Rohstoffe ausmacht und dadurch die Nachhaltigkeit des Produktes steigt. Zum anderen wird im Verlauf der Kooperation ein Produktionsverfahren entwickelt, welches die Herstellung der Blähgranulate bei relativ niedrigen Brenntemperaturen ermöglicht.

  • 2018/01/01

    ZIM: Entwicklung hoch chemikalienbeständiger Abwasserrohre aus zementfreiem Geopolymer Werkstoff

    Geopolymer Beton nach Druckfestigkeitsprüfung

    Kooperationsprojekt mit der Firma Betonwerk Müller GmbH & Co. KG

    Geopolymere sind alkalisch aktivierte zementfreie Bindemittel mit extrem geringem Calciumgehalt. Aufgrund ihrer im Vergleich zu Portlandzement speziellen Feststoffmatrix eigenen sich diese Spezialbindemittel für stark säurebeanspruchte Bauteile. In Kooperation mit der Firma Betonwerk Müller GmbH & Co. KG entwickelt das Institut für Werkstoffe im Bauwesen (WiB) einen Geopolymer Beton für Abwasserrohre und -schächte.

  • 2017/05/01

    Material science meets wastewater microbiology

    Schematische Darstellung chemisch-physikalische und biologisch induzierte Prozesse in einem Abwasserrohr

    Grundlagenforschung im Rahmen des FORIN-Programms des FB13

    Materialkorrosion, wie beispielsweise die Betonkorrosion von Abwasserkanälen, ist ein weltweites Problem mit hohen ökonomischen Auswirkungen. Bei der Betonkorrosion finden sowohl chemisch-physikalische als auch biologisch induzierte Prozesse statt und verursachen immense Schäden.

  • 2017/03/01

    KOMPAP: Energieeffizientes Bauen durch Komposit-Materialien mit Papier

    Mineralisierter Schaum und Papier: KOMPAP-Konzept

    Projekt im Rahmen des 6. Energieforschungsprogrammes Zum Förderbereich „Forschung für Energieoptimiertes Bauen – EnOB“

    Papier ist ein natürlicher, aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnener Werkstoff, der schon seit vielen Jahrhunderten im Bauwesen (überwiegend im Innenausbau) eingesetzt wird. Papier lässt sich in großen Mengen kostengünstig herstellen, ist vielfach rezyklierbar und bietet durch die chemisch reaktiven Hydroxylgruppen der Cellulose vielfältige Möglichkeiten für eine anforderungsgerechte Funktionalisierung. Im Vergleich mit Holz kann Papier wesentlich besser für spezifische Anwendungen maßgeschneidert werden. Trotz dieser vielfältigen Möglichkeiten wurde bisher die Möglichkeit, papierbasierte Strukturen in Verbindung mit mineralischen Werkstoffen im Bauwesen einzusetzen, kaum systematisch untersucht. Es gibt einige wenige Beispiele für solche Verbundmaterialien, wie z. B. Gipskartonplatten oder Untersuchungen zu faserverstärktem Zement oder Beton.

  • 2017/01/01

    Mechanische Eigenschaften von mineralisiertem Schaum

    Anschubfinanzierung für strategische Grundlagenforschung im Rahmen des FORIN-Programms des FB13

    Einen großen Beitrag innerhalb des integralen Energieeffizienzkonzeptes der ETA Fabrik auf dem Campus Lichtwiese liefert das Gebäude selbst. Dabei kam unter wesentlicher Federführung der Institute ISM+D und WiB eine neuartige Konstruktion im Bereich der tragenden Wand- und Dachelemente in Form eines rein zementgebundenen Hüllelements zum Einsatz.

  • 2016/07/01

    Grobvakuum-Isolierglas-Fertigbauelements für Gewächshäuser

    Forschungs- und Entwicklungsprojekt im LOEWE-Programm

    Bei der Auswahl von Gewächshauseindeckungen sind neben den Kosten vor allem die Lichtdurchlässigkeit und Wärmedämmung entscheidende Merkmale. Die zur Zeit üblichen Systeme weisen i.d.R. mit steigender Isolierfähigkeit eine verminderte Lichttransmission auf, weshalb im Rahmen eines Projektes ein völlig neuartiges Grobvakuum-Isolierglas-Fertigbausystem entwickelt werden soll.

  • 2017/02/01

    Gummimodifizierter Straßenbeton

    Gummigranulat

    Nachhaltiger frostresistenter Baustoff für Fahrbahnen

    Im Rahmen eines von der AiF geförderten Projekts, entwickelt das Institut für Werkstoffe im Bauwesen (WiB) in Kooperation mit der Transportbeton Traunstein GmbH (TBT) einen innovativen Fahrbahndeckenbeton mit Gummipulver als Zusatzstoff.

  • 2016/04/11

    SARCOS COST Action

    Self-healing As preventive Repair of COncrete Structures

    The search for smart self-healing materials and preventive repair methods is justified by the increasing sustainability and safety requirements of structures.