Archiv

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  • 18.02.2019

    Reststofffrei rezyklierbares Sandwichelement aus nicht brennbaren, rein mineralischen Werkstoffen

    DBU gefoerdert

    CO,-Vermeidung und CO,-Sequestrierung in der Betonpraxis

    Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines reststofffrei rezyklierbaren, leichten, nicht tragenden und hochwärmedämmenden Sandwichelements. Das Bauteil für Fassaden und Trennwände soll aus minera-lisch gebundenen Baustoffen bestehen und nicht brennbar sein. Die Deckschichten besteht aus Recyc-lingbeton, der Sandwichkern aus mineralisiertem Schaum niedriger Rohdichte. In den verwendeten ze-mentgebundenen Materialien soll zum einen aktiv CO2 durch Karbonatisierung gespeichert werden, zum anderen soll die prozessbedingte CO2-Emission bei der Zementproduktion durch intelligente Recycling-konzepte signifikant gesenkt werden.

  • 15.01.2019

    3D Voxel Printing (3DVP) funktioneller Zementstoffe

    neu Voxel Printing

    Simulation und Realisierung der Fertigung von Bauteilen aus hydraulischen Bindemitteln in einem Pulverbett-Verfahren auf Grundlage von Open-Source-Technologien

    Praxistaugliche additive Herstellungsmethoden für Beton, wie das Concrete Crafting, genügen bislang nicht den Anforderungen an Sichtqualität oder eines filigranen Bauteildesigns. Außerdem fehlt es den Verfahren an der Möglichkeit Stahlbewehrung in den Beton zu implementieren. Im Rahmen eines vorläufigen DFG-Projekts wird dem wissenschaftlichen Verständnis der komplexen Beziehung zwischen Designentwurf, Materialkomposition, Prozessparametern und Produktqualität eins 3DVP für Beton nachgegangen. Hierbei wird für eine möglichst große Felixbilität hinsichtlich der Bindemittelauswahl und Festlegung von Prozessparametern für spätere Simulationen auf zwei verschiedene Open-Source-Printer zurückgegriffen…

  • 17.07.2018

    EU H2020 Projekt: “Innovative Materials and Techniques for the Conservation of the 20th Century Concrete-based Cultural Heritage”

    InnovaConcrete

    Institut für Werkstoffe im Bauwesen ist Leiter WP1

    InnovaConcrete ist ein innovatives und ambitiöses EU H2020 Forschungsprojekt, dessen Ziel es ist, konkrete Denkmäler, das bedeutendste, greifbare Kulturerbe des 20. Jahrhunderts, zu erhalten. Um dieses Ziel zu erreichen, ist ein interdisziplinäres Team zusammengestellt, das über einen starken wissenschaftlichen Hintergrund in Simulationstechniken und Nanomaterialsynthese verfügt, kombiniert mit einem breiten Wissen über Kulturerbe Erhaltung aus sozial- und geisteswissenschaftlichen Disziplinen und einer fundierten industriellen Perspektive…

  • 01.01.2018

    Opus Fluidum Futurum – Rheologie reaktiver, multiskaliger, mehrphasiger Baustoffsysteme, SPP 2005

    Formfüllungsvermögen von Frischbetonen – ein zeit- und hydratationsabhängiger Ansatz

    Formfüllungsvermögen von Frischbetonen – ein zeit- und hydratationsabhängiger Ansatz

    Moderne Hochleistungsbetone ermöglichen immer leichtere, filigranere und ressourcenschonendere Bauwerke, die jedoch aufgrund ihres reduzierten Eigengewichts schwingungsanfälliger sind. Bauwerke und Bauteile wie weitgespannte Brücken des Hochgeschwindigkeitszugverkehrs, Windenergieanlagen oder Maschinenfundamente sind zudem typischerweise sehr großen veränderlichen Beanspruchungen und sehr hohen Lastwechselzahlen ausgesetzt. Das Ermüdungsverhalten des Hochleistungsbetons ist für die Auslegung und Realisierung solcher Betonanwendungen entscheidend.

  • 01.01.2018

    ZIM: Waschschlamm als alternativer Rohstoff für leichte poröse Materialien durch neue Herstellungsverfahren

    Blähgranulat aus Waschschlamm

    Kooperationsprojekt mit der Firma Sehring Beton GmbH & Co. KG zur Herstellung eines neuartigen Blähgranulates

    Das von der Aif geförderte Kooperationsprojekt zwischen dem Institut für Werkstoffe im Bauwesen (WiB) und der Firma Sehring Beton GmbH & Co. KG hat zum Ziel, aus Waschschlamm der Sand- und Kiesproduktion hochwertige Blähgranulate herzustellen. Der Vorteil dieser diffusionsdichten Blähgranulate liegt zum einen in deren Zusammensetzung, da Waschschlamm als bisher nicht genutzter Abfallstoff den Hauptteil der Rohstoffe ausmacht und dadurch die Nachhaltigkeit des Produktes steigt. Zum anderen wird im Verlauf der Kooperation ein Produktionsverfahren entwickelt, welches die Herstellung der Blähgranulate bei relativ niedrigen Brenntemperaturen ermöglicht.

  • 01.01.2018

    ZIM: Entwicklung hoch chemikalienbeständiger Abwasserrohre aus zementfreiem Geopolymer Werkstoff

    Geopolymer Beton nach Druckfestigkeitsprüfung

    Kooperationsprojekt mit der Firma Betonwerk Müller GmbH & Co. KG

    Geopolymere sind alkalisch aktivierte zementfreie Bindemittel mit extrem geringem Calciumgehalt. Aufgrund ihrer im Vergleich zu Portlandzement speziellen Feststoffmatrix eigenen sich diese Spezialbindemittel für stark säurebeanspruchte Bauteile. In Kooperation mit der Firma Betonwerk Müller GmbH & Co. KG entwickelt das Institut für Werkstoffe im Bauwesen (WiB) einen Geopolymer Beton für Abwasserrohre und -schächte.

  • 01.11.2017

    Kooperationsprojekt: Entwicklung einer Geopolymer Rezeptur zur Produktion von Kaltkeramik Produkten

    Nachhaltigere Herstellung durch Einsparen des Brennprozesses

    Das WiB entwickelt für einen Projektpartner eine Geopolymer Rezeptur, die zur Produktion von sogenannten Kaltkeramik Produkten eingesetzt werden soll. Durch den Einsatz reaktiver Tone in Kombination mit alkalischer Aktivatorlösungen ergibt sich ein Bindemittelleim, der bei Raumtemperatur erhärtet. Dadurch kann auf den energieintensiven Brennprozess der frisch geformten Rohlinge verzichtet werden, der bei der klassischen Produktion von Keramikprodukten nicht vermeidbar ist.

  • 08.09.2017

    Zyklische Schädigungsprozesse in Hochleistungsbetonen im Experimental-Virtual-Lab, SPP 2020

    Zyklische Schädigungsprozesse in Hochleistungsbetonen im Experimental-Virtual-Lab

    Visualisierung und mikromechanische Modellierung der Gefügeänderung von zyklisch beanspruchten Hochleistungsbetonen unter besonderer Berücksichtigung hygrischer und thermischer Randbedingungen

    Moderne Hochleistungsbetone ermöglichen immer leichtere, filigranere und ressourcenschonendere Bauwerke, die jedoch aufgrund ihres reduzierten Eigengewichts schwingungsanfälliger sind. Bauwerke und Bauteile wie weitgespannte Brücken des Hochgeschwindigkeitszugverkehrs, Windenergieanlagen oder Maschinenfundamente sind zudem typischerweise sehr großen veränderlichen Beanspruchungen und sehr hohen Lastwechselzahlen ausgesetzt. Das Ermüdungsverhalten des Hochleistungsbetons ist für die Auslegung und Realisierung solcher Betonanwendungen entscheidend.

  • 01.06.2017

    Entwicklung eines nachhaltigen funktionalen Recyclingbaustoffes mit erhöhtem Energiespeichervermögen

    Offener Porenraum eines Rezyklates

    durch die Integration geeigneter Phasenwechselmaterialien in den offenen Porenraum rezyklierter Gesteinskörnungen

    Projektpartner

    Institut für Werkstoffe im Bauwesen der TU Darmstadt, Südhessische Wertstoffrückgewinnungs GmbH

    Fördereinrichtung, Projektträger, Förderprogramm

    BMWi, AiF, Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)

  • 01.05.2017

    Material science meets wastewater microbiology

    Schematische Darstellung chemisch-physikalische und biologisch induzierte Prozesse in einem Abwasserrohr

    Grundlagenforschung im Rahmen des FORIN-Programms des FB13

    Materialkorrosion, wie beispielsweise die Betonkorrosion von Abwasserkanälen, ist ein weltweites Problem mit hohen ökonomischen Auswirkungen. Bei der Betonkorrosion finden sowohl chemisch-physikalische als auch biologisch induzierte Prozesse statt und verursachen immense Schäden.