Material science meets wastewater microbiology

01.05.2017

Material science meets wastewater microbiology

Grundlagenforschung im Rahmen des FORIN-Programms des FB13

Materialkorrosion, wie beispielsweise die Betonkorrosion von Abwasserkanälen, ist ein weltweites Problem mit hohen ökonomischen Auswirkungen. Bei der Betonkorrosion finden sowohl chemisch-physikalische als auch biologisch induzierte Prozesse statt und verursachen immense Schäden.

Schematische Darstellung chemisch-physikalische und biologisch induzierte Prozesse in einem Abwasserrohr
Schematische Darstellung chemisch-physikalische und biologisch induzierte Prozesse in einem Abwasserrohr

Materialkorrosion, wie beispielsweise die Betonkorrosion von Abwasserkanälen, ist ein weltweites Problem mit hohen ökonomischen Auswirkungen. Bei der Betonkorrosion finden sowohl chemisch-physikalische als auch biologisch induzierte Prozesse statt und verursachen immense Schäden. Das Zusammenspiel dieser Prozesse und die Einflüsse von Umweltbedingungen darauf sind noch nicht im Detail erforscht. Um Korrosion bestehender Systeme effektiv einzudämmen und dauerhaftere Materialien zu entwickeln, sind detaillierte Kenntnisse dieser Prozesse, insbesondere über ihre Interaktion, erforderlich. Das Forschungsthema dieses Projektes konzentriert sich daher explizit auf die Schnittstelle zwischen der Werkstoffoberfläche und den, durch das Abwasser entstehenden, Biofilm. Als potentiell beständigere Materialien für dieses Anwendungsgebiet werden Geopolymere und antimikrobiell wirkende Zusatzstoffe untersucht. Dabei stellt die Kombination aus Werkstoffwissenschaften, Chemie und Mikrobiologie, unterstützt durch mathematische Simulationen, einen neuen innovativen Ansatz zur Bewältigung dieses Problems dar.

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