ETA-Fabrik

01.03.2016

ETA-Fabrik

Die energieeffiziente Modellfabrik der Zukunft.

Um eine Lösungsbeitrag zur Entkopplung des wirtschaftlichen Wachstums vom Verbrauch fossiler Energieträger zu leisten, wurde an der Technischen Universität Darmstadt das Projekt ETA-Fabrik (Energieeffizienz-, Technologie- und Anwendungszentrum) in einer interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen den Fakultäten Maschinenbau, Bauingenieurwesen und Architektur sowie zahlreichen weiteren Partnern aus Industrie und Wissenschaft initiiert.

Um eine Lösungsbeitrag zur Entkopplung des wirtschaftlichen Wachstums vom Verbrauch fossiler Energieträger zu leisten, wurde an der Technischen Universität Darmstadt das Projekt ETA-Fabrik (Energieeffizienz-, Technologie- und Anwendungszentrum) in einer interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen den Fakultäten Maschinenbau, Bauingenieurwesen und Architektur sowie zahlreichen weiteren Partnern aus Industrie und Wissenschaft initiiert.

Die ETA-Fabrik in Bau.
Die ETA-Fabrik in Bau.

Die energieeffizienten Modellfabrik wird im Rahmen des 5. Energieforschungsprogramms der Bundesregierung „Innovation und neue Energietechnologien“ vom deutschen Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWI) geförderten. Im Projekt sollen in einer ganzheitlich Betrachtung industrieller Produktionsprozesse wissenschaftlich und praxisnah untersucht werden. Im inneren des Fabrikgebäudes im Maßstab 1:1 befindet sich daher eine für den deutschen Mittelstand typische industrielle Fertigung aus dem Bereich der metallverarbeitenden Industrie bestehend aus Zerspannungsprozessen, Reinigungsprozessen und Wärmebehandlungsprozessen, die mit der energieaktiven Gebäudehülle interagiert.

Mineralisierter Schaum (Schaumbeton) als Dämmung der ETA-Fabrik
Mineralisierter Schaum (Schaumbeton) als Dämmung der ETA-Fabrik

Das Institut für Werkstoffe im Bauwesen ist bereits seit der Konzeptionsphase aktiver Forschungspartner im Projektverbund. Insbesondere wurden folgende Themenbereiche in Zusammenarbeit mit den Projektpartnern bearbeitet:

  • Mitarbeit an der Gesamtkonzeption der energieaktiven Fabrik.
  • Forschung, Entwicklung und Begleitung der Produktion des energieaktiven Hüllbauteils und insbesondere einer nachhaltigen Wärmedämmung aus mineralisiertem Schaum.
  • Erstellung einer Zustimmung im Einzelfall für die Wärmedämmschicht aus mineralisiertem Schaum unter Berücksichtigung der statischen, bauphysikalischen und brandschutztechnischen Gesichtspunkte.
  • Beteiligung an einer Zustimmung im Einzelfall für die Verankerung der hinterlüfteten energieaktiven Außenfassade aus mikrobewehrtem Hochleistungsbeton.
  • Beteiligung an der Dauerausstellung zur Funktionsweise der ETA-Fabrik. Erfolgreicher Antrag einer 50 prozentigen Förderung durch zentrale QSL-Mittel (Projektsumme ca. 100 t€).

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